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MM 3 20142

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Wahrhaft wehrhaft lautet eine Losung die auch heute noch gerne von politischen Extremisten missbraucht wird. Doch wehrhaft ist nicht immer wahrhaft, da weiß die deutsche Geschichte mit genügend Beispielen aufzuwarten. Sich zur Wehr zu setzen war trotzdem, oder gerade deswegen, immer eine wichtige Existenzgrundlage hier zu Lande. In den mittelalterlichen Städten wurde die Gesamtheit der wehrfähigen Bürger zum Kriegsdienst verpflichtet. Um sich im Gebrauch der Schusswaffen zu üben, schlossen sie sich zu Schützengesellschaften zusammen. Mit der Ausbildung der stehenden Heere im 17. Jahrhundert verloren sie ihre Bedeutung, bestanden aber in vielen Städten zur Pflege der Tradition fort. Aus dieser Tradition heraus gründete sich am 30. Oktober 1865 in Schwerin der Mecklenburgische Landesschützenbund, der in regelmäßigen Abständen, im Rahmen des Landeskönigsschusses, seinen Schützenkönig ermittelte.

 

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