Helene von Bülow und die Kirche des Stiftes Bethlehem zu Ludwigslust

„Ich dachte, haben wir einen eigenen Pastor, müssen wir auch eine eigene Kirche haben.“

Die Stiftskirche von innen. Zeitgenössisches Albuminfoto. Die ehemalige Ausstattung war noch komplett. Die Ausmalung entsprach weitgehend Willebrands Entwurf. Stiftsarchiv. Repro Willebrand.Der Berliner sagt, „wo sich nischt ereichnet hat is nur jejend.“ Nur Gegend zu sein wäre auch dem Ort Kleinow bei Ludwigslust beschieden, wenn nicht eine beherzte, couragierte, vom Gedanken und der Leidenschaft zur menschlichen Nächstenliebe beseelte Frau in Kleinow die Keimzelle der später Stift Bethlehem genannten Diakonissenanstalt gelegt hätte.

Es war Helene von Bülow (1816-1890), die mit dem Ankauf eigner Mittel, eine kleine Büdnerei in Kleinow erwarb, um ein erstes Kinderhospital zu gründen. Sie kam aus gutem Hause und gründete ein gutes Haus, einschließlich des hier vorzustellenden Gotteshauses. Das Prädikat gut ist nur der Metapher geschuldet, beschreibt aber nicht hinreichend die zu würdigenden Verdienste von Helene von Bülow für die Mecklenburgische Diakonie. Nach Maßgabe von Großherzogin Auguste wurde sie am 3.11.1851 als erste Oberin eingeführt. Es war nur kurze Zeit, um zu erkennen, dass die Büdnerei für die wachsende Zahl der Bedürftigen bei weitem nicht ausreichte...

 

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